DHB und Handball-Idol Brand legen Streit bei

Heiner Brand und der Deutsche Handballbund haben ihren Streit beigelegt. © PIXATHLON

Idol Heiner Brand und der Deutsche Handballbund (DHB) haben ihren jahrelangen Streit beigelegt. “Ich wollte das klargestellt haben, und jetzt ist das erledigt”, sagte Brand dem SID am Freitag. Am Morgen hatte der DHB in einer Presseerklärung die Annäherung der beiden Parteien nach einem klärenden Gespräch mit Brand und DHB-Präsident Andreas Michelmann mitgeteilt.

Im Sommer 2015 war es zwischen Brand, als Spieler und Trainer Weltmeister mit der deutschen Mannschaft, und DHB-Vizepräsident Bob Hanning zu einem “Rosenkrieg” gekommen. Dieser gipfelte in persönlichen Diffamierungen. Brand hatte die damalige Spaltung innerhalb des DHB an der Person Hanning festgemacht und diesem eine “narzisstische Persönlichkeitsausprägung” bescheinigt. Im Gegenzug war Brand eine Retourkutsche unterstellt worden. Er sei frustriert gewesen, weil ihm vom Verband kein lebenslanger Vertrag angeboten worden sei.

Dazu erklärte Michelmann am Freitag, es sei “in einigen Berichterstattungen 2015 der Eindruck erweckt worden, unser ehemaliger Bundestrainer und Manager Heiner Brand habe für eine beratende Funktion einen Rentenvertrag beim Deutschen Handballbund gefordert. Das war zu keinem Zeitpunkt der Fall, und das stelle ich gern öffentlich noch einmal klar.”

Brand habe, so Michelmann weiter, “seinen Vertrag als Handball-Manager damals aus freien Stücken in eine weitaus niedriger dotierte Vereinbarung als Berater und Repräsentant umgewandelt. Und auch diese Vereinbarung endete planmäßig. Alle anderen Interpretationen entsprachen und entsprechen nicht den Tatsachen. Der Deutsche Handballbund bedauert die daraus entstandenen Irritationen sehr.”

Die Einigung erfolgte rechtzeitig vor der 26. WM der Männer in Dänemark und Deutschland im Januar 2019. Im Vorfeld des Highlights steht Brand damit wieder für PR-Aktionen als das Gesicht des Deutschen Handballs zur Verfügung. “Wenn es mein Terminkalender zulässt. Aber grundsätzlich ist das richtig”, sagte Brand, der auch als Experte für den Pay-TV-Sender Sky tätig ist.


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