Wie Sailer und Killy: Von Allmen holt drittes Gold
Franjo von Allmen im olympischen Super-G (AFP - Fabrice COFFRINI - SID)
Das Schweizer Ski-Idol Franjo von Allmen hat bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo Geschichte geschrieben und ist in die Riege der Legenden seines Sports gerast. Der 24-Jährige sicherte sich als erster Schweizer Gold im Super-G und damit seinen dritten Olympiasieg in Bormio. Das Triple bei ein und denselben Spielen war bislang nur dem Österreicher Toni Sailer 1956 und dem Franzosen Jean-Claude Killy 1968 gelungen.
Von Allmen hatte bereits in der Abfahrt und an der Seite von Tanguy Nef in der neuen Team-Kombination Gold geholt. Der 2009 im Alter von 73 Jahren verstorbene Sailer war vor 70 Jahren in Cortina d'Ampezzo in Abfahrt, Riesenslalom und Slalom erfolgreich. Auch Killy (82) räumte vor 58 Jahren in Grenoble in diesen drei Disziplinen den Olympiasieg ab.
Ihr "Erbe" verwies den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, der bereits 2022 in Peking Silber gewonnen hatte, um 0,13 Sekunden auf Platz zwei. Bronze ging an Weltmeister Marco Odermatt aus der Schweiz (+0,28). Mitfavorit Dominik Paris (Italien) verlor bei einem Schlag seinen rechten Ski und kam zu Fall, verhinderte aber einen schlimmeren Sturz.
Das deutsche Duo hatte in Italien erwartungsgemäß nichts zu tun mit der Medaillenentscheidung. Simon Jocher (+1,55) belegte Rang 17, Olympia-Debütant Anton Grammel (4,07) kam nicht in die Top 25.
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