DBB-Frauen schlagen Nigeria zum Quali-Abschluss
Durchgesetzt: Leonie Fiebich (IMAGO - Tilo Wiedensohler - IMAGO/SID)
Die deutschen Basketballerinnen haben die WM-Qualifikation mit einem hart erarbeiteten Erfolgserlebnis abgeschlossen. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange setzte sich in der letzten Partie im französischen Villeurbanne mit Mühe 81:73 (35:31) gegen Nigeria durch und kommt damit zum Abschluss des Turniers auf vier Siege aus fünf Partien. Leonie Fiebich war am Dienstag mit 15 Punkten die beste deutsche Werferin.
"Das Spiel war sehr von Ermüdung auf beiden Seiten geprägt. Wir haben Fehler aneinandergereiht, die wir normalerweise nicht machen. Das war ärgerlich, weil wir das Spiel früher hätten kontrollieren können", sagte Lange bei MagentaSport nach dem fünften Spiel in sieben Tagen: "Aber wir haben es noch hingebogen."
Deutschland nutzte das Turnier als Härtetest für die Weltmeisterschaft im September in Berlin (4. bis 13. September), für die die Auswahl als Gastgeber bereits qualifiziert ist. Zuvor hatte das Team Südkorea (76:49), die Philippinen (113:80) und Kolumbien (78:57) deutlich geschlagen, einzig gegen Frankreich setzte es im dritten Spiel eine klare Niederlage (63:85).
"Wir müssen jedes Spiel nutzen. Es ist eine zweite Chance, viele Sachen besser zu machen, die wir gegen Frankreich nicht gut gemacht haben", hatte Lange vor dem Spiel gesagt. Er stellte sich vor allem athletisch auf eine harte Aufgabe ein. Damit kam sein Team zunächst gut zurecht.
Deutschland startete defensiv stabil, ließ zunächst wenig zu, tat sich offensiv aber schwer und vergab mehrere einfache Würfe. Dennoch blieb die DBB-Auswahl, bei der Nyara Sabally nach dosierter Belastung zurückkehrte, über weite Strecken tonangebend. Nigeria ging zweimal phasenweise in Führung, Deutschland konterte nach Lange-Auszeiten jeweils, ohne vollends zu überzeugen.
Mit einem konzentrierten Lauf erspielte sich das DBB-Team, dem in Frankreich wichtige Stützen wie Starspielerin Satou Sabally, die etatmäßige Kapitänin Marie Gülich oder Luisa Geiselsöder fehlten, im Schlussviertel schließlich erstmals eine zweistellige Führung. Eine Vorentscheidung war das aber nicht, die Partie blieb bis in die Schlussminute spannend.
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