FIGC beendet Zusammenarbeit mit Gattuso
Gennaro Gattuso muss gehen (AFP - ALBERTO PIZZOLI - SID)
Der italienische Fußball-Verband FIGC und Nationaltrainer Gennaro Gattuso werden nach der verpassten WM-Teilnahme ihre Zusammenarbeit beenden. Wie der Verband am Karfreitag mitteilte, werde "der Vertrag mit dem Trainer in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst". Der ebenfalls scheidende FIGC-Präsident Gabriele Gravina dankte dem Weltmeister von 2006 für die geleistete Arbeit. "In nur wenigen Monaten ist es ihm gelungen, die Begeisterung für die Nationalmannschaft neu zu entfachen und bei den Spielern und im ganzen Land großen Stolz auf das blaue Trikot zu wecken", wird Gravina in einer Mitteilung zitiert.
Der viermalige Weltmeister verpasste durch die Niederlage im Elfmeterschießen in Bosnien-Herzegowina am vergangenen Dienstag die Qualifikation für die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Italien hatte es schon 2018 und 2022 nicht zur WM-Endrunde geschafft.
"Schweren Herzens, da wir unser gestecktes Ziel nicht erreicht haben, betrachte ich meine Zeit als Trainer der Nationalmannschaft als beendet", erklärte Gattuso und ergänzte: "Das Trikot der Azzurri ist das wertvollste Gut im Fußball. Deshalb ist es richtig, neue technische Beurteilungen zu ermöglichen."
Als Nachfolger sind Antonio Conte oder Roberto Mancini im Gespräch. Am 22. Juni soll auf einer außerordentlichen Verbandsversammlung ein neuer Präsident gewählt werden. Sportchef Gianluigi Buffon hatte ebenfalls seinen Rücktritt erklärt.
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