Handball-EM: DHB-Frauen gehen Topteams aus dem Weg
Markus Gaugisch und seine Vize-Weltmeisterinnen (AFP - JOHN THYS - SID)
Deutschlands Handballerinnen haben bei der Europameisterschaft am Jahresende (3. bis 20. Dezember) in Polen, Tschechien, Rumänien, der Türkei und der Slowakei eine machbare Gruppe und eine günstige mögliche Reiseroute erwischt. Die WM-Zweiten von Bundestrainer Markus Gaugisch, die bei der vergangenen EM 2024 nur Siebte wurden, treffen in Gruppe F auf Schweden, Co-Gastgeber Slowakei und Serbien. Spielort ist die slowakische Hauptstadt Bratislava. Das ergab die Auslosung am Donnerstag.
Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) geht damit zunächst Top-Nationen wie Weltmeister und Olympiasieger Norwegen, dem Olympia-Zweiten Frankreich oder dem früheren Weltmeister Niederlande aus dem Weg.
"Wir können mit unserer Gruppe zufrieden sein", sagte Gaugisch: "Schweden steckt im Umbruch, ist aber weiterhin eine ambitionierte und starke Mannschaft. Serbien kennen wir noch von der Heim-WM und gegen die Slowakei vor deren Heimkulisse zu spielen, macht sicher Spaß."
Die zwei besten Teams jeder der sechs Vorrundengruppen erreichen die zwei Zwischenrundengruppen des Turniers. Hier könnte es dann für Deutschland gegen Frankreich und die Niederlande gehen, die laut Gaugisch "schwer zu bespielen sind".
Die Hauptrunde findet in Cluj-Napoca/Rumänien und dem polnischen Kattowitz statt, in Kattowitz steigt auch das Finalwochenende. Deutschland würde nur einmal umziehen müssen: Nach erfolgreicher Vorrunde ginge es für das Gaugisch-Team bis zum möglichen Finale in Kattowitz weiter.
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