4:7 in Anaheim: Draisaitl und Edmonton unter Druck
Leon Draisaitl gerät ins Schlingern (AFP/GETTYIMAGES - SEAN M. HAFFEY - SID)
Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl muss mit den Edmonton Oilers ein frühes Aus in den Playoffs der NHL fürchten. Die Kanadier, Finalist der vergangenen beiden Jahre, verloren das dritte Spiel bei den Anaheim Ducks 4:7 und gingen in der Achtelfinalserie mit 1:2 in Rückstand. Vier Siege sind zum Einzug in die nächste Runde nötig.
Nach dem 4:3 im ersten und dem 4:6 im zweiten Duell steht Edmonton vor Spiel vier am Sonntag (Ortszeit) unter Druck. Dabei ist Draisaitl (30) stark aus seiner fünfwöchigen Verletzungspause zurückgekehrt, auch im dritten Spiel lieferte er zwei Vorlagen. Nach dem zweiten Drittel hatte es noch 3:3 gestanden, dann brachen die Oilers, für die auch der gebürtige Erdinger Josh Samanski spielte, ein.
Obwohl die Oilers in den ersten drei Spielen bereits 16 Gegentore kassierten, nahm Stürmer Zach Hyman Torhüter Connor Ingram in Schutz: "Immer, wenn du sieben kassierst, ist es kein Torwartproblem. Wir müssen besser verteidigen. Wir haben uns selbst keine Chance auf den Sieg gegeben - bei so vielen Gegentoren."
Dennoch bleibt die Goalieposition eine Schwachstelle - wie schon in den Jahren zuvor. Durch den Trade von Stuart Skinner nach Pittsburgh für Tristan Jarry ist das Problem eher größer geworden, denn Jarry ist bislang eine große Enttäuschung und kam in den Playoffs noch gar nicht zum Einsatz.
Besser läuft es für Nationalspieler John-Jason Peterka, der gemeinsam mit Draisaitl bei den Olympischen Winterspielen auf dem Eis gestanden hatte. Mit den Utah Mammoth ging Peterka durch ein 4:2 gegen die Vegas Golden Knights in der Serie mit 2:1 in Führung. Der 24-Jährige kam dabei zwölf Minuten zum Einsatz und blieb ohne Torbeteiligung.
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