10.05.2026

Showdown in Magdeburg: SCM erspielt sich Meister-Matchball

Erneut Topwerfer für Magdeburg: Omar Ingi Magnusson (picture alliance/CHROMORANGE - Axel Kammerer - picture alliance/CHROMORANGE/SID)

Der SC Magdeburg hat sich seinen ersten Meister-Matchball in der Handball-Bundesliga erspielt. Der Tabellenführer setzte sich souverän mit 41:28 (20:12) gegen den HSV Hamburg durch und kann den Titelgewinn nach der Länderspielpause vorzeitig klarmachen - ausgerechnet im Duell mit dem direkten Verfolger SG Flensburg-Handewitt (21. Mai). Ein Remis in der eigenen Halle würde dem SCM genügen.

"41 Tore sprechen für sich. Der Plan ist voll aufgegangen", sagte Nationalspieler Lukas Mertens bei Dyn und ergänzte mit Blick auf den Titel-Showdown: "Es ist ein geiles Gefühl. Dafür arbeitet man eine ganze Saison. Dass es so früh kommt, ist super für uns."

Die Magdeburger, die unter der Woche das Ticket für das Final Four der Champions League im Juni gelöst hatten, kamen gegen den HSV deutlich besser ins Spiel und nahmen bereits eine Acht-Tore-Führung mit in die Halbzeit. Topwerfer Omar Ingi Magnusson führte seine Mannschaft mit insgesamt elf Treffern zu einem ungefährdeten Heimsieg.

Der SCM liegt bei noch vier ausstehenden Spielen mit 56:4 Punkten weiter sieben Zähler vor Flensburg. Die Norddeutschen hatten ihre kleine Chance auf die Meisterschaft am Samstag gegen den TBV Lemgo Lippe (38:30) gewahrt und damit verhindert, dass die Magdeburger von Trainer Bennet Wiegert bereits vor dem direkten Duell feiern dürfen.

Im dritten Spiel am Sonntag setzte sich der VfL Gummersbach mit 26:22 (17:11) beim HC Erlangen und sicherte damit Platz vier in der Tabelle ab. Dort stehen die Gummersbacher nun sechs Punkte vor dem THW Kiel, der im Topspiel den Füchsen Berlin unterlag (28:35).


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