DFB-Frauen: Torhüterin Berger im Kader
Im DFB-Kader: Ann-Katrin Berger (AFP/GETTYIMAGES - CAEAN COUTO - SID)
Torhüterin Ann-Katrin Berger steht im Kader der deutschen Fußballerinnen für die entscheidenden Qualifikationsspiele um das direkte WM-Ticket. Hinter der Nominierung der 35-Jährigen stand ein Fragezeichen, da sie zuletzt bei einer Partie ihres US-Vereins Gotham FC eine Bauchverletzung erlitten hatte.
"Wir haben eine erste Entwarnung bekommen. Sie hat eine Nacht im Krankenhaus verbracht, aber es ist nichts Strukturelles kaputt", sagte Bundestrainer Christian Wück am Dienstag: "Sie hat noch Schmerzen. Sie geht aber davon aus, dass in den nächsten Tagen besser wird. Wir gehen also davon aus, dass es funktioniert - haben aber auch einen Plan B, falls etwas dazwischen kommt."
Als Ersatztorhüterinnen sind Stina Johannes (VfL Wolfsburg) und Ena Mahmutovic (Bayern München) nominiert. Wer von beiden als erste Vertreterin für Berger infrage käme, ließ Wück offen.
Schon seit einer Woche war klar, dass die DFB-Frauen ohne Kapitänin Giulia Gwinn gegen Norwegen und in Slowenien (5./9. Juni) auskommen müssen müssen. Die Rechtsverteidigerin von Double-Gewinner Bayern München fehlt aufgrund einer Schulteroperation. Auch Stürmerin Nicole Anyomi muss wegen einer Verletzung verzichten. Innenverteidigerin Janina Minge ist gegen Norwegen gesperrt.
Dafür kehren Klara Bühl, Sophia Kleinherne, Kathrin Hendrich und Marie Müller nach verletzungsbedingten Pausen in das Aufgebot zurück. Auch Melissa Kössler (Denver Summit FC), die ihr bislang letztes Länderspiel 2024 bestritten hat, steht nach längerer Zeit wieder im Kader.
Im Heimspiel gegen Norwegen in Köln (20.35 Uhr/ARD) kann das DFB-Team die Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien mit einem Sieg vorzeitig perfekt machen. Die Gruppe A4 führt Deutschland nach dem jüngsten 0:0 in Österreich aber nur noch mit einem Punkt vor den Norwegerinnen an. Vier Tage später müssen die Deutschen in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana antreten (18.00 Uhr/ZDF).
"Unser Ziel ist klar: Wir wollen diese Gruppe als Erster abschließen und uns direkt für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien qualifizieren. Dafür werden wir in den kommenden Spielen alles investieren – mit maximaler Konzentration, Leidenschaft und Teamgeist", sagte Wück: "Die Ausfälle treffen uns natürlich. Gleichzeitig wissen wir, dass andere Verantwortung übernehmen werden. Wir haben großes Vertrauen in unseren Kader, in jede einzelne Spielerin. Jede weiß, worum es geht, und wir wissen, dass die Mannschaft bereit ist, das WM-Ticket zu lösen."
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