15.06.2026

Carolina Hurricanes gewinnen den Stanley Cup

Jordan Staal (l.) und NHL-Boss Gary Bettman (AFP/GETTY IMAGES - BRUCE BENNETT - SID)

Die Carolina Hurricanes haben zum zweiten Mal nach 2006 den Stanley Cup gewonnen. Die Mannschaft aus North Carolina besiegte die Vegas Golden Knights auswärts mit 3:0 und feierte damit im sechsten Spiel der Best-of-seven-Finalserie den entscheidenden vierten Sieg. Von insgesamt 19 Playoff-Spielen verlor Carolina nur drei.

Nach den ersten drei Duellen der Finalserie hatten die Canes noch 1:2 zurückgelegen, entschieden dann aber die folgenden drei für sich. Chefcoach Rod Brind'Amour war beim ersten Stanley-Cup-Triumph noch der Kapitän der Mannschaft gewesen. Der aktuelle Kapitän Jordan Staal wurde nach acht Treffern und vier Assists in den Playoffs zum MVP gewählt.

"Als Spieler dachte ich: Ich will es. Ich will es. Ich will es auch für meine Kumpels, aber ich will es. Ich habe so hart dafür gearbeitet", sagte Brind'Amour: "Und jetzt, aus der anderen Perspektive, weiß ich, wie es sich anfühlt, und denke mir: Ich will es für sie. Man sagt sich: Komm schon, wir müssen es für diese Jungs holen."

Brind'Amour (55) schrieb in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga Geschichte, denn Champion als Kapitän und Cheftrainer einer Franchise wurden vor ihm nur drei Hall-of-Famer: Toe Blake (Montreal Canadiens), Hap Day (Toronto Maple Leafs) und Cooney Weiland (Boston Bruins).

Wie in den vorangegangenen Spielen konnten sich die Canes auf Torhüter Brandon Bussi verlassen, der erst gegen Ende der dramatischen dritten Partie, einem packenden 4:5 nach zwei Verlängerungen, in die Mannschaft gekommen war. Mit 22 gehaltenen Schüssen sicherte er sich den ersten Shutout seiner Karriere.


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