Sorgen um Schlotterbeck: "Es sieht nicht gut aus"
Sorgen um Nico Schlotterbeck (GETTY IMAGES NORTH AMERICA - ALEXANDER HASSENSTEIN - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID)
Nationalspieler Nico Schlotterbeck droht bei der Fußball-WM eine längere Pause. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund habe "irgendwas am Innenband, er muss morgen ins MRT. Es sieht auf jeden Fall nicht ganz so gut aus - leider", sagte Bundestrainer Julian Nagelsmann nach dem 2:1 (0:1)-Sieg gegen die Elfenbeinküste im ZDF. Eine Untersuchung am Sonntag soll genaueren Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben, MagentaTV berichtete vom Verdacht auf einen Innenbandriss.
Schlotterbeck war am Samstag zur Pause angeschlagen ausgewechselt worden. Der 26-Jährige klagte in Toronto nach einem Zweikampf mit Amad Diallo über Schmerzen.
Schlotterbeck wurde zunächst mit Eis behandelt, kam wieder ins Spiel und wurde dann doch ausgetauscht. Nagelsmann entschied sich für Antonio Rüdiger als Ersatz. Der Abwehrspieler von Real Madrid hatte sich auf eine WM in der zweiten Reihe eingestellt.
"Er hat die Qualität mit dem linken Fuß im Spielaufbau, diese Verlagerungsqualität können wir nicht eins zu eins ersetzen", sagte Experte Thomas Müller bei MagentaTV über einen möglichen Schlotterbeck-Ausfall und ergänzte: "Er hat auch diese Stärke in der Offensive bei den Standardsituationen. Da war er ganz klar Zielspieler. Aber Toni kann das auch, das muss sich nur wieder einspielen."
Rio-Weltmeister Shkodran Mustafi ergänzte: "Ich hätte als Trainer lieber gerne einen Linksfuß - auf allerhöchstem Niveau verändert das ein Spiel. Du hast mehr Druck, weniger Zeit, da willst du alle Spieler auf ihren Positionen haben." Rüdiger aber habe "jahrelang auf höchstem Niveau gespielt. Ich mache mir da ehrlicherweise keine Sorgen."
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